1. September 2017

Podiumsdiskussion mit Projekt denkende Gesellschaft und Wahlmobil in Bernburg

Mit unserem facebook-Auftritt haben wir es langsam, aber sicher geschafft über die Freundeskreise der Mitglieder und uns nahestehenden Unterstützenden hinauszukommen. Eines schönen Tages schrieb uns das Team vom "Projekt Denkende Gesellschaft"

Das "Projekt Denkende Gesellschaft" (im Folgenden PDG) und wir haben einen sehr ähnliche Ansatz. Menschen in Kommunen mit geringer Wahlbeteiligung direkt anzusprechen und zu einer reflektierten Wahl zu bewegen, Demokratie zu stärken.
Nach kurzem Kontakt und persönlichen Gesprächen war schnell klar: Zusammen haben unsere Konzepte großes Potential!

Die Demokratie im Haustürwahlkampf - Das Konzept von "Projekt Denkende Gesellschaft"

Die Idee ist es, in Gegenden mit sehr geringer Wahlbeteiligung Grundsatzgespräche über Politik zu führen, dabei den Menschen vor allem zuhören, und ihnen zeigen, dass sie ernst genommen werden und ihre Meinung zählt. Dadurch soll politische Bildung betrieben und gleichzeitig eine gesellschaftliche Brücke schaffen, sodass sich Menschen wieder politisch gegenseitig zuhören.

Diese Gespräche werde in drei Rahmen statt finden: als Haustür-Gespräche, als Marktplatzgespräche und als Gruppengespräche z.B. in Betrieben oder Vereinen. Grundsätzlich wollen wir das Gespräch mit Fragen über Werte und Ideale beginnen, um dann zu konkreten politischen Fragen überzuleiten.

Grundsatzfragen, z.B. „Welche Werte sind Ihnen besonders wichtig?“, „Wie möchten Sie, dass das Land in zehn Jahren aussieht?“, „Was halten Sie für das dringendste Problem des Landes?“„Werden Sie bei der Bundestagswahl Ihre Stimme abgeben?“

Politische Fragen z.B. „Welche Partei würden Sie wählen?“, „Glauben Sie, diese Partei unterstützt Ihre Werte/Ziele?“ „Fühlen Sie sich ernstgenommen von der Politik? Warum nicht?“

Durch das Verknüpfen von Grundsatzfragen mit konkreter Politik sollen die Gespräche Interesse an Politik wecken, dem Gegenüber das Gefühl vermitteln, ernst genommen zu werden, und dem Gesprächspartner helfen, zu einer aufgeklärten, wertebasierten Wahlentscheidung zu finden.

Wortgewaltiger Aufakt - Die Podiumsdiskussion in Bernburg.

Am Freitag, dem 1. September, war das Wahlmobil der Einladung des PDG in die Stadt Bernburg in Sachsen-Anhalt gefolgt an einer Podiumsdiskussion mit Bundestagsdirektkandidaten teilzunehmen.

Diese Diskussion war in vielerlei Hinsicht ein Auftakt. Mit der Veranstaltung in der Gaststätte Metropol wurden die 10 Tage, die das PDG im Wahlkreis Anhalt sein wird eingeläutet. Zusätzlich war es das erste Kennenlernen unserer beiden Gruppen und
sicherlich auch der Beginn der heißen Phase des Bundestagswahlkampfs für Bernburg und Umgebung.
Mit einem Sitzkreis, in dem zwei Stühle immer wieder durch Fragen stellende Bürger besetzt wurden, kamen Themen zur Sprache, die den Wählern am Herzen liegen.
Der Abgeordnete Kees de Vries (CDU) wurde immer wieder auf Prozesse und Entscheidungen aus der auslaufenden Legislaturperiode angesprochen.
Darunter Bundespolitisches, zum Beispiel Altersarmut und die Bekämpfung von extremistischem Terror aber auch Probleme aus der Region, wie umfangreiche Verkäufe von Ackerfläche und Baugrund.

Es diskutierten: Kees de Vries MdB CDU, Ulrike von Thadden Bündnis 90 / Die Grünen, Steffen Globig SPD, Denise Köcke FDP, Kay-Uwe Ziegler AfD, Lothar Boese, die Linke